Mitmachen: So geht’s

Jeden Tag in der Fastenzeit veröffentlichen wir unter dem Menüpunkt „CO2-Challenges“ eine Challenge  zum CO2-Fasten. Jede dieser Challenges beschreibt eine kleine Herausforderung zum CO2-Sparen für den aktuellen Tag.  Ob Verzicht auf das Auto, ob klimafreundliche Ernährung oder plastikfreies Einkaufen – jeder Tag wird anders, und für jede/n ist etwas dabei.

An den Sonntagen wartet statt einer Challenge ein leckeres Rezept für ein klimafreundliches Sonntagsgericht auf euch, das freundlicherweise von Norbert Heimbeck, dem Leiter der Slow Food-Regionalgruppe Oberfranken beigesteuert wird.

Wenn du dem Blog folgst (siehe rechts), erhältst du täglich eine Mail mit der aktuellen Challenge. Oder du schaust einfach regelmäßig hier vorbei. Eine Liste mit den bisherigen Challenges findest du unten auf dieser Seite.

Sei dabei! Checkliste ausdrucken, mitmachen und gewinnen!

Jede*r kann an den Challenges teilnehmen und erhält einen Punkt für jede erfüllte Tages-Challenge. Maximal sind also 40 Punkte zu erreichen. Auf einer Checkliste kann jede*r den persönlichen Erfolg messen und am Ende auswerten,  wie gut er/sie abgeschnitten hat. Ziel der gesamten Challenge ist es also, möglichst viele Anregungen zum Klimaschutz auszuprobieren und diese am besten auch nach der Fastenzeit beizubehalten.

Gewinnchance

Unter allen Teilnehmer*innen, die uns ihre Checkliste zurücksenden, verlosen wir 10 Klimaschutz-Überraschungspakete.  Die Gewinnchance ist unabhängig davon, wie viele Challenges gemeistert wurden. Viel Glück!

Ausgefüllte Checkliste fotografieren oder scannen und bis zum 25. April 2019 per E-Mail senden an: co2challenger@web.de

Hashtag: #co2challenge

Wir freuen uns auf alle, die die Herausforderung annehmen, und über rege Diskussionen auf dem Blog.  Berichte von deinen Erlebnissen, Erfolgen und Hürden bei deinen CO2-Challenges und teile deine Erfahrungen auf dieser Website (Kommentarfunktion) und deinen Social Media Kanälen!

Liste der bisher veröffentlichten Challenges

01: Das Fahrrad fit für den Frühling machen
02: Versuchen, 24 Stunden ohne Smartphone durchzuhalten
03: Die Heizung richtig einstellen
04: Ein bisher ungekanntes, regionales und saisonales Gemüse ausprobieren
05: Den eigenen CO2 Fußabdruck ermitteln
06: Reifendruck prüfen und richtig einstellen
07: Einen Tag lang fleischlos glücklich sein.
08: Die Heizkörper entlüften
09: Etwas stopfen, flicken oder nähen.
10: Einen Ausflug mit dem ÖPNV machen
11: Genial saisonal genießen!
12: Richtig lüften.
13: Waschmittel klimafreundlich dosieren.
14: Gefrierschank oder -fach abtauen.
15: Nur Leitungswasser trinken.
16: Einen Gegenstand tauschen, leihen oder teilen.
17: Versuche dich im Upcycling.
18: Putzmittel selbst herstellen.
19: Unnötigen Ballast aus dem Auto entfernen.
20: Eine Pflanze pflanzen.
21: Jemanden zum Essen einladen.
22: Wasser sparen.
23: Auf Butter verzichten.
24: Ein Tag ohne Internet.
25: Den Energieverbrauch bewerten.
26: Den richtigen Deckel zum Topf oder der Pfanne verwenden.
27: Den nächsten Kurzurlaub in der Region planen.
28: Insektenfutter pflanzen.
29: Auf dem Markt vor Ort einkaufen.
30: Den typ und Verbrauch seiner Umwälzpumpe herausfinden.
31: Shoppen stoppen.
32: Eine Glühlampe durch eine LED-Lampe ersetzen.
33: Ein fair gehandeltes Produkt kaufen.

CO2Rucksack-2019

Foto: Landkreis Bayreuth, 2019

Lebensstil prägt Klimaschutz

Umfangreiches technisches Potenzial zum Klimaschutz ist vorhanden. Elektrogeräte werden immer sparsamer im Verbrauch, Häuser immer besser gedämmt. Das ist gut so. Dennoch steigt trotz verbesserter Effizienz der Endenergieverbrauch in manchen Lebensbereichen an. Der Grund ist der sogenannte Rebound-Effekt. Einsparungen werden durch unseren Lebensstil und steigende Komfortansprüche zunichte gemacht. Wir besitzen immer mehr Elektrogeräte, vor allem in der Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik, die Wohnfläche pro Person ist statistisch deutlich höher als vor einigen Jahrzehnten, der Fleischkonsum steigt.

In einer Konsumgesellschaft ist ein klimafreundlicher Lebensstil nur dann zu erreichen, wenn zusätzlich zum Ausbau der erneuerbaren Energien und der Steigerung der Energieeffizienz auch grundsätzliche Fragen von Lebenswandel, Konsumorientierung und Werten thematisiert werden.  Mit diesen Fragen wollen wir uns während des CO2-Fastens an ganz alltagsnah auseinandersetzen.

14 Kommentare zu „Mitmachen: So geht’s

  1. Wir „fasten“ seit Jahrzehnten, Brigitte und Jürgen Seeberger
    1. 1500 kWh Strom /Jahr
    2. keine Fernreisen mit Auto und Flugzeug seit Jahren
    3. rd. 1300 Liter Heizöl im Jahr im Einfamilienhaus
    4. 5000-6000 km Auto zu zweit im Jahr, das Auto wird seit 14 Jahren gefahren
    5. Seit Jahren regional und und vorwiegend frisch einkaufen
    6. Wiie immer, Klamotten haben bei den Frauen ein Optimierungspotential
    7. Möbel: Es wird im wesentlichen der Bestand gepflegt, also der Sperrmüll geht gegen null
    8. Müll: Die 60 Liter-Tonne/zwei Wochen reicht aus
    9. Altpapier: Die Altpapier-Tonne ist monatlich voll, aber jedem muss klar sein, jeder elektronischer Informationsempfang hat auch seinen ökologischen Rucksack

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  2. Einen ganzen Tag lang kein Gedaddel…
    WOW, das war mal ein Erlebnis – erst hat es mich „foxdevilswild“ gemacht, aber dann hatte ich auf einmal viel mehr Zeit und konnte mich viel besser konzentrieren… Das mach‘ ich wieder!!!

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  3. Lieber Jokosan, ich glaube Sie missverstehen die Fastenstaffel. Das hier ist keine parteipolitische Werbeveranstaltung, sondern es geht darum, was man als Privatperson durch eine Anpassung des Lebensstils an CO2 einsparen kann, oft durch Kleinigkeiten. Dass Politiker verschiedener Parteien sich bereit erklärt haben, bei dieser Staffel mitzumachen, ist aus dem jeweiligen persönlichen Interesse geboren, nicht weil die Politik der einen oder der anderen Partei beleuchtet werden soll. Darüber hinaus gibt es sehr viele Menschen, die nicht aus Schwarzenbruck kommen und für die Sie in Rätseln sprechen, meine Person mit eingeschlossen. Vielleicht sollten Sie erwägen, den/die Politiker*in, deren Handeln Sie so erzürnt hat, direkt zu kontaktieren.

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  4. Typisch SPD, erst 2 Logistiger mit massenhaft LKWs nach Schwarzenbruck holen und nun bei
    so was mitmachen. Ja klar dazu braucht es ja auch nicht viel sich an so was zu beteiligen. Rechnet lieber mal aus wie viel Co2 man sparen könnte, wenn man nicht die 2 Logistiger nach Schwarzenbruck geholt hätte. Aber es sind ja bald wieder Gemeinderatswalen dann werden wir mal sehen. Erst nachdem einige Bürger den Bürgermeiste und die Gemeinderäte massiv angegriffen haben, gibt es auf einmal Reaktionen etwas zu ändern. Nun ist es zu spät und man hätte sich lieber vorher mal darum kümmern sollen. Ich könnte kotzen bei solchen Volksvertreten. Mal sehen wie lange dieser Beitrag hier stehen bleibt.

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  5. Ich fand eure Staffel eine super Idee und hoffe, dass ihr viele Leute neugierig machen konntet, dass Klimaschutz gar nicht so unmöglich ist. Ich habe viele gute Anregungen bekommen für unsere Fastenaktion, die wir vom ‚Grünen Gockel‘ in unserer Kirchengemeinde 6 Wochen lang durchgeführt haben: ‚Soviel Du brauchst‘ Fastenaktion der ev. Kirche für Klimaschutz und Klimagerechtigkeit.

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  6. So. Ich habe mich soeben erfolgreich angemeldet – Jetzt kann’s losgehen! Ich freue mich schon auf die interessanten Blog-Beiträge von Euch, Kolleginnen und Kollegen, und hoffe auch auf Interesse und Rückmeldung der Bürger aus der „Metropolregion Nürnberg“. Liebe Tirschenreuther, schön, wenn Ihr mit dabei seid!

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  7. Super, wir drücken die Daumen und werden Eure Aktion vom SK:KK aus mit viel Interesse verfolgen! Wir sind gespannt und wünschen Euch viele tolle Ideen und Erlebnisse. Wer weiß, vielleicht sind wir dann nächstes Jahr auch mit dabei?
    Viele Grüße vom SK:KK aus Berlin, Christine

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