Veröffentlicht in Ernährung, Konsum

Tag 25: Alles für die Katz…

Des Menschen bester Freund = des Klimas größter Feind?

Ein Leben ohne Tiere? – ich kann es mir nicht vorstellen!
So scheint es sehr vielen Menschen zu gehen. Rund 30 Millionen Haustiere leben allein in Deutschland. Platz 1 der beliebtesten Haustiere belegt die Katze, gleich gefolgt vom Hund.

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Ich selbst bin mit einem Hund aufgewachsen. Ein etwas verrückter, zotteliger Bearded Collie, der bei jedem Besuch bei Oma auf dem Land die Kühe auf der Wiese zusammengetrieben hat und dreckig und nach Gülle stinkend wieder nach Hause kam. Wieder sauber, war er das perfekte Kopfkissen und ein sehr geduldiger Zuhörer beim Geschichten vorlesen. Klar, man muss bei jedem Wetter spazieren gehen, aber man lernt als Kind auch früh Verantwortung zu übernehmen – und es gibt schließlich keinen besseren Kumpel als einen Hund 🙂

Es blieb nicht beim Hund…
Wie viele Mädchen, hatte ich schon sehr früh ein Faible für Pferde. Ich hatte das Glück, dass meine Eltern das sehr unterstützt haben und so kam es, dass dem Hund, als ich 13 Jahre alt war ein Pferd folgte. (Die CO2-Bilanz eines Turnierreiters lasse ich jetzt bewusst weg, die würde ganz schlecht für mich ausfallen). Wieder später, kam zum Pferd eine kleine Katze dazu.

Also liebe Leser ihr sehr, es gab in meinem Leben immer Tiere.

Wer es bis hierhin geschafft hat, wird sich jetzt sicherlich fragen, was genau haben (Haus-)Tiere im CO2 – Fastenblog verloren? 

Nun, es ist eine Tatsache und die Zahlen der oben gezeigten Statistik zeigen es, es gibt sehr viele Haustiere und die möchten doch bitte regelmäßig von Herrchen/Frauchen gefüttert und unterhalten werden!

In meinem zweiten Blogbeitrag zum Thema „Konsum“, möchte ich daher meinen Haustier- Konsum genauer unter die Lupe nehmen.

Eines vorweg – vom Fasten würden unsere beiden jetzigen Katzen (vor 2 Jahren aus dem Tierheim zu uns gezogen) absolut nichts halten!

Der ökologische Pfotenabdruck

Für meinen ersten Blogbeitrag (10.03.) habe ich bereits meine CO2-Bilanz berechnet. Was mir gleich aufgefallen ist, es wir nicht nach Haustieren gefragt. Also fällt das Tierfutter in die Kategorie Konsum – so meine Annahme.

Mein Konsumverhalten ist generell eher sparsam. Das liegt vermutlich vor allem daran, dass mein Freund und ich selten „shoppen“ gehen, da wir auf dem Land und nicht in der Stadt wohnen. Also steht am Wochenende nicht Shopping, sondern E-biken und Reiten auf Plan.
Kommt der Konsum für die Katzen dazu: Ab und zu gibt es Fleisch vom Metzger. Meistens aber kaufe ich 200g Fleisch-Dosen. Die sind einmal ökologischer (wenn man das hier überhaupt so nennen darf), da ein bisschen weniger Dosenmüll anfällt und zweitens sind sie billiger wie die 100g Dosen. Daher fällt meine Konsum-Bilanz trotz Katzen gar nicht schlecht aus:
2,26 t (mein Konsum) <–> 4,42 t (dt. Durchschnitt)

Aber gehören die Katzen überhaupt in den Bereich Konsum? Oder vielleicht eher in den Bereich Ernährung (da Fleischfresser)? Oder sollte nicht sogar eine neue Kategorie in die Bilanz aufgenommen werden – neben Mobilität, Wohnen, Konsum, eine weitere Kategorie „Haustiere“?

Da ich beim Grübeln auf keine zufriedenstellende Antwort kam, habe ich recherchiert und bin auf einen interessanten Beitrag von Utopia gestoßen: „Wie viel CO2 verursacht ein Haustier?“ (hier nachzulesen: https://utopia.de/0/ratgeber/wie-viel-co2-verursacht-ein-haustier)

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jährlicher CO2 Ausstoß einer Katze

Das Ergebnis der von Utopia beauftragten Untersuchung hat mich erschreckt. Pro Jahr verursacht eine Katz 2,25 t CO2 – ich habe zwei Katzen, also 4,5 t CO2 ?!

„Aber Moment, Fräulein Aldinger, wer genau ist für die Katzen-Bilanz verantwortlich? Die Katzen, oder Du?“
….Ertappt! Es stimmt, nicht die Tiere verursachen den CO2-Ausstoß, das sind wir Tierhalter, die durch die Haltung/Fütterung dafür verantwortlich gemacht werden sollten.

Also – zu meiner CO2-Bilanz sollte definitiv eine zusätzliche Kategorie „Haustiere“ hinzugefügt werden!

Konsum der Haustierbesitzer

Unsere Grundausstattung ist bereits vorhanden: Kratzbaum, Katzenkorb, Katzentoilette, Futternapf, Kratzbretter, Spielzeugmaus. Das meiste war noch von zu Hause von unserer alten Katz vorhanden – „second hand“sozusagen.

Daher werde ich für den Fastenblog nur meinen jetzigen Konsum für die Katzen genauer unter die Lupe nehmen.

Katzenfutter

Wie alle Katzen sind auch unsere beiden reine Fleischfresser. Also zumindest theoretisch – denn wie die meisten Hauskatzen und wie auch viele Freigänger, bekommen sie neben Fleisch auch ab und an eine Handvoll Trockenfutter. Ich bin aber (zum Leid meiner Katzen – sie LIEBEN es) absolut kein Fan vom Trockenfutter. Denn einmal abgesehen von dem riesigen Plastiksack, den ich für Nichts weiterverwenden kann, ist Trockenfutter für Katzen so gesund, wie für uns Menschen tägliches Fastfood-Essen (die Zivilisationskrankheiten, wie Diabetes, Allergien & Co. gibt es auch bei Hunden und Katzen). Natürlich erzählt uns die Futtermittelindustrie etwas ganz anderes, aber die haben auch nicht die Gesundheit unserer Tiere, sondern ihre Wirtschaftlichkeit im Fokus.

Ich habe einmal den Satz gehört „Keine Katze würde eine Karotte jagen“. Ja, das ist wohl war. Deren Speiseplan sähe vermutlich eher folgendermaßen aus: zum Frühstück eine Maus, mittags einen kleinen Vogel, zwischendurch als Snack kleine Echsen, Spinnen oder Fliegen und zum Abendessen wieder eine Maus.
Für alle Haustierbesitzer an dieser Stelle ein Buchtipp: „Katzen würden Mäuse kaufen“ von Hans-Ulrich Grimm.

katzen würden mäuse kaufen
Lese-Tipp

Nun dürfen Hunde und Katzen aber laut Jagdgesetz nicht frei jagen (BayJG, Art. 42 (1) Die zur Ausübung des Jagdschutzes berechtigten Personen sind befugt (Abs 2.) wildernde Hunde und Katzen zu töten). Und die Hauskatzen können es nicht. Also füttern die Haustierbesitzer – dazu gehöre nun einmal auch ich – ihre Tiere mit abgepacktem, energieaufwändig produziertem Fertigfutter.

Bei und schaut das folgendermaßen aus:

DosenFutter
Futterdosen-Vorrat für die Kätzchen

Fleisch in Dosen – wahlweise Geflügel, Fisch, oder Ente (manchmal ist ein bisschen Rind dabei).

Wir Klimaschützer wissen alle – Fleisch ist eine Klimasünde. So achte auch ich bei meiner Ernährung immer darauf möglichst wenig Fleisch zu essen. Wenn es dann doch einmal Fleisch sein soll, dann kommt das vom Jäger (meinem Kollegen), von den Bio-Rindern eines weiteren Kollegen, vom Bio-Hühnerhof um die Ecke oder von einer der hier in der Region häufig vertretenen Frankenfarm-Metzgereien.

Da wo ich versuche CO2 zu sparen, nämlich bei meinem eigenen Fleischkonsum, da machen unsere Katzen meine ganzen Anstrengungen wieder zunichte.

Was also tun?

  • Von nun an die Katzen vegetarisch oder mit Trockenfutter ernähren?

NEIN – kommt nicht in Frage, das kann ich nicht verantworten (Verweis auf das oben genannte Buch)!

  • Die Katzen abgeben? Zurück ins Tierheim?

Auch hier ein ganz klares NEIN!

Lilli
Katze Lilli live

Erstens, als könnte sie meine Gedanken lesen, sitzt Lilli neben dem Laptop auf dem Tisch und schnurrt wie ein Weltmeister. Hergeben, kommt also nicht in Frage. Und zweitens, das Problem wäre damit ja auch nicht gelöst, nur ausgelagert. Zugunsten meiner eigenen CO2-Bilanz, zu Lasten der eines anderen.

Also müssen Ideen und Lösungsansätze her!

Reduzierung des CO2-Pfotenabdrucks

Folgende Fragen gilt es zu klären:

  • Wenn es schon Fleisch sein muss, welches ist am ökologischsten?

  • Gibt es auch Bio-Futter für Katzen?

  • Welches Fleisch verursacht den geringsten CO2-Ausstoß (bei der Haltung)?

Frischfleisch 
Um den Dosen-Müll zu vermeiden, wäre vermutlich die beste Lösung, reines Fleisch vom Metzger zu kaufen. Unsere beiden bekommen jedes Wochenende frisches Hühnchen vom Metzger. Aber eben nur am Wochenende. Das hat zwei simple Gründe:
Erstens fahre ich nicht täglich wegen einer Portion Katzenfleisch beim Metzger vorbei (Einfrieren ist bei einer kleinen Gefriertruhe auch nur bedingt möglich) und zweitens benötigt eine Katze ja auch die richtigen Mineralstoffe. Wieviel Taurin, wieviel Vit.D3, wieviel Ca / P braucht meine Katze? Ich bin kein Futtermittelexperte und traue mich daher nicht so richtig an das Thema B.a.r.F.  (Abkürzung für „biologisch artgerechtes rohes Futter“).

Aber immerhin zwei Dosen/Woche sparen wir damit bereits – und ich bin ja auch sehr lernfähig…. Ich werde mich also (unabhängig der Fastenzeit) weiter damit befassen.

Dosenfutter aus Deutschland
Werfen wir einmal einen genaueren Blick auf die Produktbeschreibung.
Auf der Homepage steht dazu folgendes:

Catz Finefood verspricht:

  • Herstellung ausschließlich in Deutschland
  • Garantiert gentechnikfrei

  • Ohne Zusatz von Getreide

  • Hohe Akzeptanz und sehr gute Verträglichkeit

  • Sehr hoher Fleisch- bzw. Fischanteil

  • Geringer Anteil an Obst und Gemüse

  • Fleisch und Innereien nur in bester, lebensmitteltauglicher Qualität von deutschen Landwirtschaftsbetrieben

  • Fisch aus freiem und nachhaltigem Fischfang

Hört sich schon einmal nicht allzu schlecht an. Produktion in Deutschland, kann ich also als erfüllt abhaken. Da sieht es bei anderen Futterdosen ganz anders aus – bzw. man tappt als Verbraucher wie so oft im Dunkeln:

So überzeugt der Megapack Felix „Sensations Extras“ 24 x 100 g:

  • Alleinfutter für Katzen, in Gelee
  • Mit hochwertigen Zutaten
  • Komplett und ausgewogen: Deckt zu 100% den Tagesbedarf an Nährstoffen einer Katze
  • Leckeres Extra in jeder Sorte: Mit einem Hauch von Käse oder Bacon

Keine Angaben zum Fleischanteil und keine Angaben zum Herstellerland. Daher gilt beim Kauf von Dosenfutter, dasselbe wie beim Lebensmittelkauf: Auf das Kleingedruckte achten!

Bio-Futter
Als nächstes habe ich mir  Bio-Futter für Katzen genauer angeschaut.

bioFutter
Bio-Futter von Demeter-Felderzeugnisse GmbH

Das sieht doch schon einmal super aus! Ohne Getreide, ohne Zusatz und zu 96 % Fleisch. Und der Preis? Wie auch beim Einkaufen im Bioladen ist der Preis für Bio-Futter natürlich deutlich teurer. Ich werde es auf jeden Fall testen, aber ob das deutlich teurere Futter im Alltag bestand haben wird? Für viele Haustierbesitzer vermutlich leider keine praxistaugliche Alternative.

Wie sieht es mit der THG-Bilanz aus? 

Fleisch
THG/kg verkaufsfertigem Fleisch, umgerechnet in kg CO2 eq

Die Klimamanager unter uns wissen es natürlich: Rind schneidet (wie erwartet) am schlechtesten ab. Meine beiden Katzen mögen am liebsten Fisch und Hühnchen. Da habe ich dann wohl Glück gehabt. Aber bei vielen Futterdosen mit dem netten Aufdruck „Fleischcoctail“ muss man natürlich genau nachlesen, was für Fleisch eigentlich drin steckt.

Hier hätten wir also einen einfachen, alltagstauglichen Ansatz den CO2-Pfotenabdruck wenigstens ein klein wenig zu verringern.

Fazit Futter:
Es ist theoretisch möglich, die Katzen mit Rohfleisch vom Metzger zu füttern. Beachtet werden muss dabei die Zugabe von Vitaminen & Mineralstoffen. Wer nicht auf Dosenfutter verzichten möchte, kann auf deutsche Herstellung achten! Dabei gilt, wie auch beim Einkauf für uns selbst – Augen auf bei der Produktwahl und immer das Kleingedruckte lesen. Wenn wir dann auch noch kein oder nur wenig Rindfleisch füttern, haben wir schon einiges richtig gemacht würde ich sagen!

Ein Anfang ist gemach!

Futter ist aber nur ein Teil des „CO2-Pfotenabdrucks“ beim Haustier.

Für meine Katzen benötige ich natürlich auch Katzenstreu. Hier gibt es verschiedene Varianten. Ich nutze seit zwei Jahren dieses: Cat´s Best Öko Plus. Keine Plastikverpackung und aus 100% reinen Pflanzenfasern.
Aber es geht noch besser: BIO-CATOLET – Öko-Katzenstreu aus Cellulose/Zellstoff.

100 % kompostierbar – in ca. 64 Tagen völlig verrottet. Keine Belastung der Mülldeponien.

Das ist jetzt nichts mehr für diese Fastenzeit, da mein Sack noch halbvoll ist. Aber das werde ich auf jeden Fall testen!

Ihr seht – mal eben während der Fastenzeit lässt sich das Thema ökologischer Pfotenabdruck nicht lösen!

Aber ich hoffe, mit meinem Beitrag den ein oder anderen Haustierbesitzer zum Nachdenken angeregt zu haben.

Eine Idee zum Abschluss:

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Re-use 

Mit den Dosen kann man so einiges anstellen. Auf meinem Schreibtisch machen sie sich schon einmal ganz gut als Stifthalter.

Übergabe des Staffelstabs

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So nun aber genug von Tieren… Ich reiche den Stab weiter nach Nürnberg an Simon Reichenwallner.

Ich bin schon gespannt auf deine Fasten-Erfahrungen!

Mehr zum Thema:

DIY-Zubehör & Spielzeug

http://www.kratzbaumgarten.de/blog/naturkratzbaum
http://geliebte-katze.de/information/bauanleitungen-und-spiele-fuer-katzen/bau-und-basteltipps-fuer-katzenfreunde/basteltipps-teil-1
http://f7917.nexusboard.de/f40-Katzenspielzeug-was-wir-selber-basteln-k-nnen.html

Fütterung

http://www.katzen-fieber.de/b-a-r-f.php
http://www.lillysbar.info/index.php?menuid=17&reporeid=25
http://www.lillysbar.de/

12 Kommentare zu „Tag 25: Alles für die Katz…

  1. Liebe Tina, endlich ein Katzenfoto! Die Zugriffszahlen unseres Blogs werden durch die Decke gehen. Perfekt.

    Und nun habe ich mit dem Klimaschutz auch gleich ein weiteres Argument gegen den von Frau und Kind immer mal wieder vorgebrachten Katzenwunsch. Danke dafür, auch wenn du dies als Katzenfreundin gewiss nicht beabsichtigt hast.😏

    Spaß beiseite. Das Thema ist relevant. Immerhin geben die Deutschen im Jahr vier Milliarden Euro für Haustiernahrung und Zubehör aus.

    Gefällt 4 Personen

    1. Lieber Bernd, wäre da nicht besser den Wunsch des Kindes zu erfüllen, ihm aber gleichzeitig zu zeigen, wie es umweltfreundlich geht? Nach dem Motto „mit gutem Beispiel voran“?! 🙂

      Gefällt mir

  2. Liebe Tina,
    also an Haustiere habe ich noch überhaupt nicht gedacht … Aber natürlich brauchen sie Fressen und sonstige Konsumartikel, und natürlich hinterlässt das auch einen CO2-„Pfoten“-Abdruck.
    Haustiere hatte man früher, weil sie dem Menschen einen Nutzen bringen: Der Hund dient als Wachhund, die Katzen als Jäger auf Mäuse und anderes Getier. Das sind natürlich heute nicht mehr die Gründe für die Haustierhaltung.
    Gut, Haustiere hinterlassen einen CO2-Fußabdruck, der für ganz Deutschland betrachtet wohl unter „allgemeinen Konsum“ fällt – irgendwie sind sie heute also Luxusartikel. Dafür haben aber andere aufwendige Hobbies, die sicherlich noch viel deutlicher auf den Fußabdruck durchschlagen … alles überflüssig und klimaschädlich? Es ist zumindest relevant. Katzen aus dem Tierheim retten, ist aber nichtsdestotrotz eine sehr gute Sache!

    Schon mal schönen Sonntag!

    Gefällt 3 Personen

    1. Liebe Susanne, ich glaube mit „Luxusartikel“ triffst du es ganz gut. Wir brauchen viele Tiere heute nicht mehr. Aber dennoch, frei leben, können Sie ja auch nicht mehr (siehe die Straßenhunde, die wegen Olympia/Fußballweltmeisterschaft „entsorgt“ werden).
      Da die Tiere aber nun einmal da sind und wir ja auch viele in den Haushalten haben, sollte man wie auch beim normalen Konsum, doch auch beim Haustier-konsum ab und an überlegen, braucht man/das Tier das wirklich.

      Gefällt 1 Person

  3. Hallo Tina,

    in dem Bericht vom UBA steht auch etwas zu CO2 Emissionen von Haustieren, aber er ist generell sehr interesant, da er die CO2 Emissionen der verschiedenen Bereiche (Mobilität, Ernährung, Wohnen, etc.) nach z.B. Einkommen, Alter, Bildungsabschluss gegenüberstellt. Wirklich interessant für alle. Hier der Link:
    https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/378/publikationen/texte_39_2016_repraesentative_erhebung_von_pro-kopf-verbraeuchen_natuerlicher_ressourcen.pdf

    Euch allen einen schönen, wenn auch kurzen, Sonntag.

    Gefällt 1 Person

  4. Puh, da hab ich ja noch mal Glück gehabt. Wir haben dem Hunde- und Katzenwunsch unserer Kinder widerstanden und stattdessen Ratten als Haustiere. Außer dem Käfig und ab und zu ein wenig Rattentrockenfutter sind die Tierchen CO2-mäßig gesehen sehr genügsam, zumal unser Tierarzt gesagt hat, dass wir sie doch primär mit unseren Essensresten und unserem Gemüse füttern sollen. Allerdings gestehe ich, dass sie auch ab und an ein kleines Stückchen Fleisch oder Käse bekommen 😉

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    1. Ja stimmt, da sind Ratten eindeutig „klimafreundlicher“ 😉
      Das BMU müsste mal eine Liste aufstellen, welches Haustier wie CO2- (un-) freundlich ist. Und man müsste dahin kommen, dass nicht extra Tiere gezüchtet werden, die dann womöglich im Tierheim landen. Die lieben Haustierfreunde sollten doch erst mal ins Tierheim schauen. Dann hätten wir nicht eine solche Überkapazität an Tieren und dementsprechend einen geringeren CO2-Pfotenabdruck.

      Gefällt 1 Person

  5. Hallo Tina, vielen Dank für den Beitrag. Auch ich hatte in Bezug auf Klimaschutz an Haustiere noch gar nicht gedacht. Als alter Dialogschreiber habe ich beim Lesen kurz überlegt, wie du deine Katzen zum Fasten überreden willst und wie sie herrlich desinteressiert ihre Pfoten lecken. 😉

    Gefällt 3 Personen

    1. Oh ja, genau so! Und nach einem Blick in den Futternapf – in dem ja nicht das gewünschte Futter zu finden ist – kehren sie mir den Rücken, stolzieren demonstrativ arrogant ins Wohnzimmer auf ihren Lieblingsplatz, wo sie mir von hoch oben böse, abschätzige Blicke zuwerfen… 😉

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  6. Liebe Tina, mit deinem Beitrag erinnerst du mich mal wieder daran, dass der Klimaschutz jeden, aber auch wirklich jeden Aspekt unseres Lebens berührt. Herzlichen Dank für diese Perspektive!

    Gefällt 2 Personen

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